Mittwoch, 16. November 2011

Koran ist die komplette Wahrheit


Weshalb ist Koran die Wahrheit und weshalb müssen wir uns auf ihn allein verlassen, um nicht irregeführt zu werden?
Weil er die einzig noch in ursprünglicher Form erhaltene Offenbarung Gottes ist.
Beweise für diese Behauptung in: Wunder des Korans, nicht wegzudiskutieren.

Dieser Artikel richtet sich in erster Linie an jene Menschen, die den Koran als göttliche Botschaft akzeptiert haben, die sich Muslime nennen und an alle Propheten und Gesandten glauben inklusive Muhammad. Die meisten der heutigen Muslime bezeichnet sich als Sunniten, das heisst Gläubige, die der Sunna des Propheten Muhammad's folgen. Der andere kleine Rest gehört entweder zu den Shiiten, die sich in frühster Zeit von den Sunniten abgespaltet haben oder anderen Minderheiten. 

Diejenigen der Muslime, die keiner solchen Gruppe angehören möchten und sich von derer Glaubensgrundsätzen insofern distanzieren, dass sie als ihre Hauptquelle zur Rechtleitung und Führung nur den Koran zu Hilfe nehmen und sich nur nach ihm richten, werden von der Allgemeinheit entweder als Abtrünnige, Ungläubige eingestuft oder abschätzend Koraniten genannt.

Ich möchte nun dem Leser meine Glaubensgrundsätze näherbringen und versuchen zu erklären, weshalb ich - nachdem ich zehn Jahre lang als Sunni gelebt - meine Ansichten geändert habe und überzeugt bin, dass die wahre Rechtleitung nur vom Koran kommt. Dies werde ich mit zahlreichen Koranversen belegen, damit der interessierte Suchende die Beweise gleich zur Hand hat und sich selber ein Urteil bilden kann. Jeder ist frei zu glauben, was er will. Ich werde mich hüten, jemandem meine Ansichten aufzwingen zu wollen. Gott hat uns ein Hirn gegeben, mit dem wir die Wahrheit finden können. Logisch zu denken, unsere Intelligenz zu gebrauchen, das ist es, was Gott von uns verlangt. Wir sollen keine blinden Schafe sein, die sich hierhin und dorthin treiben lassen, um am Ende im Kochtopf zu landen...

Was sind die Kriterien einer göttlichen Offenbarung? Sie sollte frei sein von Falschheit, Korruption, Lüge, sie sollte voller Weisheit sein und ohne Widersprüche , sie sollte für alle Menschen gelten, sie muss geschützt sein. Wird das Wort Gottes vermischt mit Menschenworten, dann erfüllt es die Kriterien nicht mehr und kann deshalb auch nicht als eine echte göttliche Offenbarung angeschaut werden. So muessen wir also vorsichtig sein mit allen Texten, die vermischt oder verändert wurden. Mündliche Überlieferungen sollten von vornerhein mit äussester Vorsicht angeschaut werden. Wir wissen, dass Menschen nicht perfekt sind, weder moralisch noch physisch, wir sind weder Computer noch Engel. Seien wir also vorsichtig, wenn wir Menschenworte verteidigen und als heilig einstufen.

15:9
Wir haben die Erinnerung herabkommen lassen, und wir geben ja bestimmt auf sie acht.

41:41/42
Diejenigen, die den Glauben verweigern an die Ermahnung, wenn sie zu ihnen kommt, es ist ja bestimmt eine mächtige Schrift.Es kommt das Nichtige nicht vor sie und nicht hinter sie, eine Herabsendung von einem Weisen, Gelobten.

6:114 -116
Nach einem anderen als Gott strebe ich als Richter? Und Er ist derjenige, der auf euch die Schrift herabgesandt hat -deutlich gemacht- und diejenigen, denen Wir die Schrift gegeben haben, wissen, dass sie die Herabsendung von Deinem Herrn gemäss der Wahrheit ist, also sei du bestimmt keiner von den Bestreitenden. Und das Wort deines Herrn ist vollständig an Wahrheit und Gerechtigkeit, es gibt kein Verändern seiner Worte, und Er ist der Hörende, der Wissende. Und wenn du der Mehrheit derer folgen würdest, wer auf der Erde ist, würden sie dich fehlgehen lassen vom Weg Gottes, sie folgen nichts, nur der Vermutung, und sie, sie mutmassen nur.


53:25
Und Gott ist das Ende und der Anfang

Diese Verse wird niemand bestreiten. In den Diskussione mit meinen Brüdern und Schwestern verhärteten sich die Fronten des Krieges immer beim nächsten Punkt: Die Gehorsam dem Gesandten Gottes gegenüber. Gott betont in zahlreichen Versen, dass wir Ihm und seinem Gesandten gehorchen müssen. Dies ist ein Fact. Ich bestreite das in keiner Weise, wie könnte ich
auch, da der Befehl klar von Gott kommt! Die Frage stellt sich nur, wie ist dieser Gehorsam gemeint? Was will Gott von uns?
Weshalb sagt uns Gott nicht: gehorcht Gott und Muhammad ?
Weshalb sagt uns Gott nicht: gehorcht Gott? (ohne Zusatz)

Ich werde zuerst auf den 2. Fall eingehen, da er einfach zu erklären ist. Gott hat den letzten Propheten gesandt und ihm ein letztes, komplettes Buch gegeben, das die vorherigen ergänzt und korrigiert, wo sie verfälscht waren. Da Gott die Eifersüchteleien der Offenbarungsreligionen kennt, spricht er ganz klar von sich und seinem Gesandten, um den Leuten der Schrift keine Hintertürchen offenzulassen: Der Koran ist von Gott und Muhammad ist der Prophet, der ihn gebracht hat, nur an den Koran zu glauben und den Propheten nicht zu akzeptieren, liegt nicht drin!!
Wenn wir die neuste Entwicklung der Orientalisten sehen, den Ursprung des Korans zu erforschen – was ja an sich löblich und sinnvoll wäre – aber dann Ihren Unglauben an Prophet Muhammad ganz klar offenzulegen, indem sie behaupten, er habe gar nicht existiert, dann erst sehen wir wieder einmal die wahnsinnige göttliche Weisheit in jedem Wort des Korans!!! Gelobt sei Gott!

Der 1. Fall ist ein wenig komplizierter. Ich hoffe, die richtigen Worte zu finden. Gott spricht immer von Sich und seinem Gesandten als Einheit. Die Betonung auf Gesandter, da Gott nicht mit den Menschen direkt kommuniziert. Er braucht dazu ein Medium:
einen Engel (Beispiel von Maria oder Abraham und seiner Frau)
eine Abtrennung (denken wir an das Feuer von Moses)
einen Gesandten
Ein Gesandter ist immer abhängig ist von einer bestimmten Botschaft und vom Absender derselben, sonst würde er nicht existieren. Einfacher gesagt, ohne Botschaft ist ein Gesandter überflüssig.

Wir gehorchen dem Gesandten , dann gehorchen wir Der Mitteilung des Gesandten, weil jene von Gott kommt,- in unserem Fall dem Koran - gleichzeitig gehorchen wir folglicherweise dem Urheber der Botschaft.- in unserem Fall Gott.


Gott hat uns im Koran zahlreiche Hilfen gegeben, damit wir dies besser verstehen, und damit wir zwischen dem Gesandten Gottes und Muhammad dem Menschen unterscheiden können:


42:48
Und wenn sie sich abwenden, so haben Wir dich nicht über sie als Hüter gesandt, nichts obliegt dir ausser dem Bekanntmachen, und wenn Wir den Menschen von Uns Barmherzigkeit schmecken lassen, ist er froh darüber und wenn ihnen Schlechtes zustösst von dem, was ihre Hände vorausgeschickt haben, so ist ja der Mensch ein Dankverweigernder.


13:40
Und ob Wir dich manches von dem sehen lassen, das wir ihnen versprochen haben, oder dich zu Uns nehmen, dir obliegt das Bekanntmachen, und uns obliegt das Anrechnen.


5:99/100
Nichts obliegt dem Gesandten ausser dem Bekanntmachen, und Gott weiss, was ihr sichtbar macht und was ihr verschweigt.


60:12
Du, der Prophet, wenn zu dir die gläubigen Frauen kommen, um mit dir den Treueeid abzuschliessen, dass sie Gott nichts an Mitgöttern geben und nicht stehlen, nicht ehebrechen, nicht ihre Kinder töten, keine falsche Verleumdung bringen, die sie sich zwischen ihren Händen und Füssen ausgedacht haben und sie sich dir im Rechten nicht widersetzen, so schliessse den Treueeid mit ihnen ab, und bitte Gott um Verzeihung für sie, Gott ist ja verzeihend, barmherzig.


4:79/80
was dich an Gutem trifft, so ist es von Gott, und was dich an Schlechtem trifft, so ist es von dir selbst, und wir haben dich zu den Menschen als Gesandten gesandt, und Gott genügt als Zeuge. Wer dem Gesandten gehorcht, hat schon Gott gehorcht und wer sich abkehrt, so haben wir dich nicht als Hüter über sie gesandt.


Dies ist genau das, was ich weiter oben erklärt habe. Mein Mann versteht dies aber immer noch als dem Gesandten gehorchen = der Sunna gehorchen, er kommt postwendend mit der Antwort:“Siehst du, hier stehts, gehorche dem Gesandten (Der Sunna) und dann gehorchst du Gott!

Um hier weiterzukommen müssen wir einen kleinen Exkurs machen in die Hadith und die Sunna.

Die Ahadithe pl. von Hadith, sind die von Generation zu Generation weitergegebene mündliche Überlieferung von Aussprüchen , die Prophet Muhammad anscheinend so Wort für Wort gesagt haben soll. Ein Hadith besteht aus einem Isnad , der sogenannten Überlieferungskette und dem Inhalt. In der Hadithwissenschaft ist viel Wert auf den Isnad gelegt worden, d.h. die Frage, ob ein Überlieferer als solcher akzeptiert werden kann, sein Werdegang, sein Leben. Der Isnad ist deshalb wichtig, weil die Ahadithe nicht wie der Koran von Anfang an schriftlich festgehalten wurden, sondern erst zwei Generationen nach dem Tod Muhammads; gesammelt und zusammengestellt jedoch erst zweihundert Jahre nach dem Ableben des Propheten. So gibt es in der Hadithliteratur viele Abstufungen um die Authentität einer Überlieferung zu bestätigen, von 'hasan sahih' (authenthisch und gut, schön ) über zu 'hasan' (schoen , gut) bis zu 'daif' (schwach). Die Hadithliteratur ist hochkompliziert und jemand, der sich zu ihrem Studium entscheidet, kann getrost vergessen, daneben noch Koran/Koranauslegung zu studieren. Hadithbände plus Zusatzliteratur füllen eigene Bibliotheken. Eine Riesenfülle von Material, das begutachtet, klassifiziert und verglichen werden will. Hier liegt ja auch des Pudels Kern begraben: das Material ist viel zu umfangreich, um alles als authentisch einstufen zu können. (wir sprechen hier von Millionen Überlieferungen) Dies wird von den Sunniten auch nie bestritten. Sie verlassen sich einfach (tragischerweise) hundertprozentig auf die berühmten Männer, welche diese Fülle Material gesammelt und klassifiziert haben. Sie vertrauen Buchari, Muslim, Dawud, Tirmidhi blindlings und sind überzeugt, dass sie keine Fehler gemacht haben können. Sagt ein Buchari Hadith sei 'sahih', dann ist das hundertprozentig so ohne Zweifel. Dies ist ein gefährliches Vertrauen, dass uns ins Verderben bringen kann.

Weil dieses Vertrauen so hoch ist, wird nämlich eine Schutzfunktion völlig ausser Acht gelassen: Unser Verstand und die Logik. Der Inhalt der Hadithe wird gar nie mehr kritisch betrachtet. Die Kritik beschränkt sich in erster Linie auf die Form (Isnad). Nach dieser Beurteilung wird nicht mehr hinterfragt, auch dann nicht, wenn ein Hadith klar dem Koran widerspricht!!!! Ich nenne hier das berühmte Beispiel der Steinigung, die nur in der Hadithliteratur erwähnt wird. Nirgends im Koran finden wir auch nur die kleinste Andeutung einer solchen grausamen Strafe!! (Siehe Artikel Handabhacken und das Hirn dazu). Auch wenn es widersprüchliche Hadithe gibt, wird die Auslegung so zurechtgebogen, bis wir den Widerspruch "wegdiskutiert " haben. Auf diese Art von Widersprüchen möchte ich in einem anderen Artikel weiter eingehen, so Gott will.

Die Sunna dagegen beinhaltet die Verhaltensweise und Art des Lebens des Propheten. Viele der Muslime glauben, dass auch die Art des Schlafens, des Essens (am Boden, mit der linken Hand, mit drei Fingern), die Art sich zu kleiden (Niqab, gewisse Farben, Turban,) oder der Bart Sunna sind , d.h. Quasi ein Muss, ohne die wir den geraden Pfad der Rechtleitung verlassen.

Mit der Zeit, vor allem hier in Ägypten fand ich heraus, dass die Universität Azhar diese Meinung gar nicht vertritt. Ich fand heraus, dass nicht alles Sunna ist, was Muhammad getan hat, nur diejenigen Dinge, die spezifisch etwas mit der Religion zu tun haben. (Bspw. Zusaetzliche Gebete, Fasttage, Art des betens -Fingerhaltung, Zehenhaltung etc.,- Moralische Ermahnungen, Steinigung, Strafen)

Die erste Hälfte der Sunna können wir also getrost ausser Acht lassen, ob wir sie nachahmen oder nicht, spielt keine Rolle, sie ist nur Tradition. Und zwar altarabische Tradition. Finde ich nun Niqab toll und am Boden essen und schlafen, dann kann ich dies tun, muss aber wissen, dass mich das Gott ganz sicher keinen Fingerbreit näherbringt!!!
Die zweite Hälfte der Sunna ist die Fatale. Sie verfälscht zum Teil die Gebote Gottes massiv. Denken wir an die Bestrafung bei Ehebruch. Sie impliziert, dass der Prophet das Recht hat, neue Gesetze zu erlassen, oder koranische Aussagen zu ergänzen, neue Arten der Anbetung einzuführen. Dies jedoch ist Götzendienst!!! Das dürfen wir nicht tun!!!!Das oberste Gesetz muss immer der Koran bleiben!!! Wenn wir die Hadithe ungefiltert neben dem Koran stehenlassen, ist unsere Religion vergleichbar mit einer zusammengemixten Sauce.Viele - wenn auch gesunde Zutaten - können dieses Gemisch in ein giftiges Gebräu verwandeln, was auch tatsächlich passiert ist!!! Anstelle der einfachen, reinen "Zutat" der Koran, denken die Menschen, sie müssten das Ganze mit anderen "Zutaten", den Ahadith mischen, abschmecken, verfeinern und merken nicht, dass sie dadurch die Reinheit und Einfachheit unwiderbringlich zerstören!!!

So, nach diesem Exkurs können wir vielleicht besser verstehen :

dem Gesandten gehorchen, dem Koran gehorchen = Gott gehorchen
und nicht
dem Gesandten gehorchen, der Sunna gehorchen= Gott gehorchen.


Gott teilt uns im Koran auch mit, dass Muhammad nur ein Mensch war und Fehler machte, wie andere Menschen auch. Die Menschen neigen dazu, ihre Propheten und Gesandten aus Liebe und Ehrfurcht zu erhöhen, bis zu dem Punkt, da sie die Grenze von Götzendienst überschreiten. Bestes Beispiel ist Jesus. Erkläre ich einem gläubigen Christ, dass Jesus nicht Gottes Sohn ist, betitelt er mich des Unglaubens. Sage ich einem gläubigen Sunnit, dass Muhammad kein Übermensch und nicht perfekt war, dann bin ich eine Ungläubige. Ich liste ein paar Verse auf, um zu zeigen, dass Gott auch sagt, dass Muhammad nur ein Mensch war und nicht perfekt. Ist Gott nun auch ungläubig??? Beschmutzt Gott das Andenken seines letzten Propheten? Wohl eher nicht...


33:37
Und als du zu dem gesagt hast, dem Gott wohltätig gewesen ist, und dem du wohltätig warst :"Behalte deine Gattin für dich und fürchte Gott. Und du hat in deiner Seele geheimgehalten, was Gott sichtbar machte, und du hast die Menschen gefürchtet- und Gott hat mehr Anrecht dass du ihn fürchtest- und als Zaid mit ihr das Gebotene abgeschlossen hatte, haben Wir dich sie heiraten lassen ,so dass es für die Gläubigen keine Bedrängis gibt wegen den Gattinnen ihrer angenommenen Soehne, wenn sie mit ihnen das Gebotene abgeschlossen haben; und der Befehl Gottes wird ausgeführt.
( 1.Muhammad fürchtete das Geplapper der Leute.2. Gott gibt ihm ausdrücklich ein neues Gesetz, er durfte nichts von sich aus ändern)


41:6
Sag: ich bin ein Menschenwesen wie ihr, mir ist offenbart, dass euer Gott ein einziger Gott ist, also steht aufrecht zu Ihm und bittet Ihn um Verzeihung und wehe den Mitgöttergebenen.


18:110
Sag: ich bin ein Menschenwesen wie ihr, mir ist offenbart, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Also wer auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, der soll Rechtschaffenes tun und soll nicht einen im Dienst seines Herrn als Mitgott geben.
(beachte 1. Muhammad ist ein Mensch. 2. zweimal die genau gleiche Wortwahl. 3. Warnung des Götzendienstes in beiden Faellen. - Zufall?)


46:9
Sag: ich bin kein Neubeginn unter den Gesandten und ich weiss nicht, was mit mir gemacht wird, und nicht mit euch, ich folge nur dem, was mir offenbart wurde, und ich bin nur ein klarer Warner.


7:188
Sag: ich habe fuer mich selbst nicht Macht zu nutzen und nicht zu schaden, ausser was Gott will, und wenn ich Bescheid wüsste über das Verborgene, hätte ich bestimmt viel des guten gehabt, und as Schlechte hätte mich nicht angerührt. Ich bin nur ein Warner und ein Ankünder für Leute, die glauben.
(beachte die Anrede 'sag', immer als eine Antwort auf eine Frage der Götzendiener )


66:1
Du, der Prophet, warum verbietest du, was Gott dir gestattet hat? Du erstrebst die Zufriedenheit deiner Gattinnen, und Gott ist verzeihend, barmherzig.


80:1-10
Er runzelte die Stirn und kehrte sich ab, weil der Blinde zu ihm gekommen war. Und wie weisst du, vielleicht läutert er sich? Oder er wird erinnert und es nützt ihm das Erinnern? Was den angeht, der nichts nötig hat, so hast du dich mit ihm abgegeben, und es macht dir nichts aus, dass er sich nicht läutert, und was den angeht, der zu dir kommt, er läuft, und er fürchtet sich , so bist du von ihm abgelenkt.
(Muhammad war nicht unfehlbar)


55:1/2
Der Allerbarmer. Er lehrt den Koran .
(Die Erläuterung des Korans ist bei Gott)


75:16-19
Rege nicht deine Zunge mit ihm (dem Koran), dass du dich mit ihm eilst, uns obliegt seine Sammlung und sein Vortragen, und wenn Wir ihn vorgetragen haben, so folge seinem Vortragen, dann obliegt Uns seine Klarlegung
(Muhammad soll den Koran nicht von sich aus erklären, sondern warten, bis Gott andere Verse offenbart, die sie erklären.)
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Hier noch ein paar Verse als Antwort Gottes auf die Schmähung eines Sunniten gegenüber 'nur Muslims' oder Koraniten:
68:35-37
Machen Wir die Muslime wie die Verbrecher? Was ist mit euch? Wie urteilt ihr? Oder habt ihr eine Schrift, in der ihr studiert, dass es für euch darin gibt, was ihr auswählt?
(Ja, haben sie, die Hadithkollektionen)

43:36/37
Und wer schwachsinnig ist gegenüber der Erinnerung des Allerbarmers, für den haben wir einen Teufel bestimmt, und er ist für ihn ein Kamerad. Und bestimmt, sie halten sie ja vom Weg ab, und sie rechnen damit, dass sie rechtgeleitet sind.
(Sie beschuldigen andere des Unglaubens und töten sie sogar)


6:22-24
Und an einem Tag bringen Wir sie zusammen, allesamt, dann sprechen Wir zu denjenigen, die Mitgötter gegeben haben: Wo sind eure Mitgötter, die ihr immer vorgegeben habt? Dann gibt es keine Prüfung von ihnen, ausser dass sie sagen: Bei Gott, unser Herr, wir waren keine Mitgöttergebenden. Sieh, wie sie lügen, über sich selbst, und von ihnen abgeht, was sie sich ausgedacht haben.
( die Mittgöttergebenden merken nichts von ihrer Idolatrie. Idole können neben Propheten und Heiligen, auch das Geld, Hab und Gut, Kinder u.ä. sein.)


Gott gibt uns klare Warnungen,
nicht blindlings unseren Vorfahren zu gehorchen,
nicht blind und taub zu sein für seine Ermahnungen
Vorsicht, mit der breiten Masse mitschwimmen zu wollen, das könnte bös enden:




18:57
Und wer handelt unrechter als einer, der an die Zeichen seines Herrn erinnert wurde, und er wendet sich davon ab und vergisst, was seine Hände vorausgeschickt haben? Wir haben ja über ihre Herzen Hüllen gelegt, dass sie ihn nicht verstehen, und in ihre Ohren Schwerhörigkeit, und wenn du sie zur Rechtleitung rufst, sicher werden sie dann doch nicht rechtgeleitet, niemals.


12:103-106
Und die meisten Menschen sind keine Gläubigen, auch wenn du es wirklich willst.Und du bittest sie dafür nicht um Belohnung, es ist nur eine Erinnerung für die Welten. Und an wie manchem Zeichen in den Himmeln und der Erde gehen sie vorbei, und sie sind davon abgewandt, und die meisten von ihnen glauben nicht an Gott, ohne Mitgöttergebende zu sein.


30:58
Und wir haben schon für die Menschen in diesem Koran von jedem Gleichnis geprägt, und bestimmt, wenn du mit einem Zeichen zu ihnen kommst, ganz bestimmt sagen diejenigen, die den Glauben verweigern:Ihr seid nur Taugenichtse.


39:23
Gott hat den besten Hadith herabgesandt als Schrift, gleichscheinend, wiederholt, von dem die Haut derjenigen, die ihren Herrn fürchten, erschauern. Dann werden ihre Haut und ihre Herzen weich zum Gedenken Gottes. Dies ist Gottes Rechtleitung , Er leitet recht damit, wen Er will, und wen Gott fehlgehen lässt, so gibt es für ihn keinen Rechtleitenden.


41:44
Und wenn wir ihn einen fremdsprachigen Koran gemacht hätten, bestimmt würden sie sagen:Warum sind nicht seine Zeichen geklärt? Fremdsprachig und/oder (و, arab.) arabisch, sag: er ist für diejenigen, die glauben Rechtleitung und Heilung, und diejenigen, die nicht glauben in ihren Ohren ist Schwerhörigkeit und er ist für sie Blindheit. Diese werden von einem weiten Ort gerufen.
(و, kann als wa oder als au gelesen werden. Ursprünglich hatte der Koran keine Vokalisations-zeichen, als Lesehilfe. Deshalb sind beide Übersetzungen möglich)


Der Koran muss und soll in fremde Sprachen übersetzt werden.Er ist eine Warnung für die gesamte Menschheit, nicht nur für eine arabischsprechende Minderheit. Der Koran ist UNIVERSAL, das Ticket zur Ewigkeit liegt im Verständnis und der Umsetzung der göttlichen Offenbarung, nicht im Nachplappern arabischer Worte, welche man nicht versteht. Gott, der Erhabene gibt uns alle Beweise, die wir benötigen. Wenn wir darauf hören, dann leitet er uns recht, sind wir jedoch stur, dann wird Gott uns nicht hinterherrennen, um uns rechtzuleiten. Er benötigt nichts von uns, wir jedoch benötigen ALLES von Ihm!!!!

hackt die Hände ab -und die Hirne dazu


Gebt mir eine Miniatur des elektrischen Stuhls und ich hänge es mir um den Hals, als Andenken an die vielen unschuldigen Opfer, die auf diese schreckliche Art gestraft wurden. Todestrafen werden schnell verhängt und uns ist es eigentlich egal, da es uns nicht betrifft. Die Meldung, dass ein Verurteilter hingerichtet worden ist, ringt uns nicht einmal ein Schulterzucken ab. Gelangweilt wird diese Meldung zusammen mit dem täglichen Mediensalat mit einem Coke oder Bier heruntergespült. (Wenn nicht Muslim). Kaum jemand hält inne und denkt an die vielen Menschen, die so gestorben sind. Wir sind Schockmeldungen gewohnt, ja Tatsache, dass wir erschrecken würden, sähen wir nur Gutes in der Kiste. Das wäre ja langweilig. Mord und Blut haben den Eingang gefunden in die Kinderzimmer, Gewalt ist normal, Gemetzel erwünscht, totschiessen, erwürgen, erdolchen, zertreten, explodieren, die Variationen des tötens sind so zahlreich wie Kaugummis. Vierjährige fuchteln mit Messern rum „ich bring dich um!“ Spiel, es ist der Horror auf Erden.

Das Vertrauen ins Justizzystem lässt uns kaltblütig lächelnd erklären, dass diese Mörder und Verbrecher es sicher nicht besser verdient hätten....
Weil unser System ja hundertprozentig sicher ist, keine Fehlurteile sind möglich, keine Unschschuldigen werden verurteilt, kein Schuldiger bleibt frei...ha , ha, dieser Witz ist mir schon lange im Hals steckengeblieben. Wenn wir sehen, wie Geld die Welt regiert und wie alle Topverbrecher frei rumlaufen und der Justiz die lange Nase drehen, dann wird es Zeit, wieder einmal auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen und die Augen zu öffnen.

Wir haben ein Buch von Gott, welches den Anspruch erhebt, komplett und voller Weisheit zu sein. Wie sieht es denn mit der Scharia, der Rechtssprechung im Koran aus? Stimmen all diese Schauermärchen von altertümlichenen und brutalen Strafen, die wir angeblich im Koran finden?
Schauen wir doch mal genauer hin.
Fangen wir mit dem Diebstahl an. Ja, erste grausame Tat, das Handabhacken!! Wird in Saudischulen sogar Erstklässlern bildlich vorgeführt, im Detail!

Und der Dieb und die Diebin, also scheidet ihnen ihre Hände ab als Vergeltung für das ,was sie erworben haben; als Abschreckung von Gott, und Gott ist mächtig, weise.(5:38)

Auf Arabisch lautet der Vers: (in Lautumschrift)

wa saariqu wa saariqa faqtu' eidiahuma dschaz'aa bima kasaba nakaalan min Allah wAllah ul 'Aziiz al Hakiim.

Faqtu' :ab schneiden, schneiden,, schneiden, abtrennen, trennen. imperativ
eidiahuma : Plural fuer Hände, also die Hände von den Dieben männlich oder weiblich.


Ein anderer Vers, der auf den ersten Blick gar nichts mit Diebstahl zu tun hat, aus der Geschichte von Prophet Joseph, der so schön war, dass ihn die Frau des Königs verführen wollte. Alle Frauen der ganzen Stadt tuschelten über diese Sache:

Und als sie von ihrer Hinterhältigkeit hörte sandte sie zu ihnen und bereitete für sie ein Gelage vor und gab jeder einzelnen von ihnen ein Messer und sagte:“ komm heraus zu ihnen.“ Und als sie ihn sahen, rühmten sie ihn und schnitten sich in ihre Hände und sagten:“ Gott bewahre. Dies ist kein Menschenwesen, dies ist nichts als ein edler Engel. (12;31)

Qatt'na: hier haben wir dasselbe Wort und es bedeutet hier sich schneiden
eidiahunna : ihre Haende Fem.plural

Nur schon in diesen zwei Versen koennen wir sehr viele Indizien finden, wie und was wir mit dem Dieb machen sollen. Wir sehen, dass das Wort q-t-'in (schneiden) ein mehrdeutiges Wort ist. Wenn wir Gott kennen, und genau wissen, wie präzise er jedes einzelne Wort setzt im Koran, dann sollten wir stutzig werden. Sicher hätte er, wenn er gewollt hätte, ein anderes Wort gebrauchen können anstelle „schneiden“. Vielleicht abhacken oder etwas Ähnliches. Wenn wir aber jetzt den zweiten Teil dieses Verses genau studieren, können wir feststellen, dass Gott den Grund dafür sowie gleichzeitig die verschiedenen Anwendungsarten der Strafe beschreibt!

...als Vergeltung für das, was sie erworben haben, als Abschreckung von Gott, Gott ist mächtig, weise.

Wenn wir im Kopf haben, dass „Hände“ auch allegorisch gebraucht sein kann, dann „Lebensunterhalt, Stärke, Arbeit“, bedeutet, dann kommen wir dem Sinn schon näher:
Wir nehmen (schneiden ab, hacken ab) vom Lebensunterhalt genauso viel, wie der Dieb oder die Diebin gestohlen hat. Das deckt sich mit dem Vers

Oh die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch die Wiedervergeltung für die Getöteten, der Freie für den Freien, der Sklave für den Sklaven und die Frau für die Frau. Und wenn einem von seinem Bruder etwas erlassen wird, so soll die Verfolgung der Ansprüche (Wiedervergeltung) in rechtlicher Weise und die Anzahlungsleistung an ihn auf ordentliche Weise geschehen. Das ist eine Erleichteung von eurem Herrn und Erbarmen. Wer aber nach diesem eine Übertretung begeht, für den gibt es schmerzhafte Strafe.(2:178)

Ein anderer Vers, indem wir das Prinzip der Wiedervergeltung erkennen können, welches universal ist und nicht nur für Mordfälle gilt:

Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn, und für die Verwundungen gerechte Vergeltung. (5:45)


Dieses Gesetz finden wir in der Bibel und es wird im Koran nochmal bestätigt, damit wir erkennen, dass es bis ans Ende der Zeiten seine Gültigkeit hat. Hier spricht Gott auch von Verwundungen, welche jedoch nicht speziell erläutert werden. Dabei kann es sich um körperliche wie auch seelische Verwundungen handeln!!

Die Wiedervergeltung ist Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Im Falle des Diebstahls ist das gestohlene Gut dem Besitzer zurückzugeben und falls dies nicht möglich ist, den entsprechenden Geldwert rückzuerstatten oder abzuarbeiten. Beachten sollten wir auch die Verwundung, d.h ein Diebstahl, der nicht mit Geld zurückbezahlt werden kann, da der Schaden symbolisch ist. In diesem Fall muss der Geschädigte eine angemessene Kompensation für seinen Verlust festsetzen.

Die Wiedervergeltung muss rechtlich weise und ordentlich geschehen. Dies ist genau erklärt:

Oh die ihr glaubt, wenn ihr auf eine festgesetzte Frist, einer vom anderen eine Geldschuld aufnehmt, ( in unserem Fall die Wiedervergeltungs-summe), dann schreibt es auf! Und ein Schreiber soll für euch gerecht aufschreiben. Und kein Schreiber soll sich weigern zu schreiben, so wie Gott es ihn gelehrt hat. So soll er denn schreiben und diktieren soll es der Schuldner und er soll Gott seinen Herrn fürchten und nichts davon schmälern. Wenn aber der Schuldner töricht oder schwach ist oder unfähig, selbst zu diktieren so soll sein Sachwalter es gerecht diktieren.Und bringt zwei Männer von euch als Zeugen. Wenn es keine zwei Männer sein können, dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, mit denen als Zeugen ihr zufrieden seid, damit, wenn sich eine der beiden irrt, eine die andere erinnere. Und die Zeugen sollen sich nicht weigern, wenn sie aufgefordert werden. Und seid nicht abgeneigt, es klein oder gross mit seiner Frist aufzuschreiben. Das ist gerechter vor Gott und richtiger für das Zeugnis und eher geeignet, dass ihr nicht zweifelt, es sei denn, es ist ein sofortiger Handel, den ihr unter euch tätigt. Dann ist es keine Sünde für euch, wenn ihr es nicht aufschreibt. Und nehmt Zeugen, wenn ihr untereinander einen Kauf abschliesst. Und kein Schreiber oder Zeuge soll schaden. Wenn ihr aber tut, so ist es ein Frevel von euch. Und fürchtet Gott.(2:228)

Die Wiedervergeltungssumme kann direkt bezahlt werden. Dann muss nichts aufgeschrieben werden, jedoch bezeugt werden. Wenn abbezahlt werden muss, dann muss die Summe aufgeschrieben und der Vertrag durch zwei Zeugen bezeugt werden. (Gott spricht nur in diesem speziellen Fall, dass zwei Frauen einen Mann ersetzen und den Grund hat er auch angegeben, nicht weil die Frau dümmer ist, oder als Diskriminierung, sondern einfach als Absicherung, weil sich Frauen normalerweise in finanziellen Transaktionen sich nicht so gut auskennen. Schauen wir mal, wie viele Frauen im Verhältnis zu Männern an der Börse arbeiten. Dieses Verhältnis ist ungleich, weshalb wohl? Gott hat uns erschaffen und weiss dies doch!!


Hat der Dieb kein Geld, dann kann er die Summe abarbeiten, diesen Ersatz-Arbeitsvertrag können wir auch aus dem Koran ableiten. In der Sure „Die Geschichten“ lesen wir die Erzählung von Prophet Moses, der die Tiere zweier Frauen tränkt, die zu schüchtern sind, sich durch die Menge zu drängeln. Der Vater der beiden ruft ihn zu sich, um ihn zu belohnen. Da er stark und vertrauenswürdig ist, macht der Vater ihm den Vorschlag, 10 Jahre für ihn zu arbeiten, um seine Tochter heiraten zu können. (28:23-29)

Hier finden wir den Link, dass Arbeit als Ersatzleistung geleistet werden kann, wenn kein Geld da ist.

Ist die Summe der gestohlenen Waren zu klein, so gibt uns Gott auch dort einen Wink, wie wir dem Dieb eine Lehre erteilen können, damit er es nicht mehr tut.(ich denke hier auch an Kinderdiebstähle, Mutproben, die- ohne triftigen Grund -aus Gruppendruck vielleicht oder auf der Suche nach dem Kick auch bei Muslimen verübt werden).
Wir studieren den Zusammenhang zwischen den Frauen, die sich ihre Hände schneiden und dem „Handabackvers“ und sehen, dass diese zwei Verse zweimal diesselben Worte benutzen. Qat'i und eid (schneiden und Hand), die beide mehrdeutig sind, da Diebstaehle auch nie gleich sind. Und die Strafe natürlich auch nicht! Dazu kommt, dass Gott uns noch eine Hilfe gibt, damit wir beide Verse anschauen. Zählen sie mal die Suren + die Versnummer der beiden Verse zusammen, sie kommen in beiden Faellen auf 43. Da wir wissen, dass Gott sein Buch auch mit einem mathematischen Code geschützt hat und uns zahlreiche Hinweise auf die richtige Interpretation seines Buches gibt (siehe Wunder im Koran nicht zu widerlegen) verwerfen wir die Übereinstimmung nicht als Zufall.

Die Frauen schneiden sich. Was ist die Folge? Sie sind „markiert: Das heisst, erstens: die Familien der Frauen wissen nachher, dass ihre Mütter, Schwiegertöchter, Ehefrauen dabei waren und Joseph verleumdet haben und zweitens haben sie längere Zeit noch Schmerzen, welche sie immer an ihren Fehler erinnern wird. (Scham + Erinnerung ). Eine Strafe sollte diesen Kriterien entsprechen. Das beste Mittel, vor allem Kinder zu strafen, ist, das Vergehen öffentlich zu machen- Doch nicht zu öffentlich, siehe auch dort die Weisheit des Korans. Da sie ein reines Gewissen haben, werden sie sich im Normalfall zu Tode schämen und so was nicht wieder tun. Falls dies aus psychologischen Gruenden nicht empfehlenswert ist - da wissen die Eltern am besten Bescheid - sollte eine Strafe gefunden werden, an die sich das Kind erinnert, weil es „schmerzt“, Streichung des Fussballagers oder Ähnliches.

Gelobt sei Gott. Und wo finden wir nun eine drakonische Strafe? Haben wir- im Gegenteil - nicht viel Weisheit und Gerechtigkeit in nur wenigen Versen gefunden??? Gott macht Gesetze für die gesamte Menschheit, für alle Zeiten anwendbar. Die Menschen dagegen machen Gesetze für Jahrzehnte, in zig dicken Bänden, und trotzdem sind jene immer noch nicht komplett und fair??
Hat Gott uns nicht im „Handabhackevers“ gesagt, dass er mächtig, weise ist?

MächtigWEISE MÄCHTIGweise


Zusammenfassung:

Diebstahl

Koran: den Lebensunterhalt um Gleiches kürzen als Abschreckung


Waren zurückgeben Ersatzleistung Markierungsstrafe


direkt bezahlen abbarbeiten
nicht schriftlich Vertrag schriftlich
mit Zeugen mit Zeugen


- geringfügig, Kinderstreich
- Strafe markieren
- in derFamilie bekanntmachen - längere Erinnerung an die Strafe


Ich werde so Gott will, die anderen Strafen auch noch genauer studieren. Ganz wichtig ist, dass wir uns verlassen auf Gott. Das heisst, wir verlassen uns auf den Koran alleine, weil er komplett ist. Wir brauchen keine Ahadithe, um den Koran zu erläeutern. Mit den Ahadithen können wir höchstens die Weisheit zerstören und in die tiefe Dunkelheit der Unwissenheit stürzen.

Gott ist absolut gerecht und hocherhaben über dem was sie ihm beigesellen!!


Sag:“ ihr Menschen. Nunmehr ist die Wahrheit von eurem Herrn zu euch gekommen. Wenn sich nun einer rechtleiten lässt, tut er das zu seinem eigenen Vorteil, und wenn einer irregeht, zu seinem eigenen Nachteil. Ich bin nicht euer Sachwalter.“(10:108)


Freitag, 11. November 2011

Letzte Überlegungen zur Pilgerfahrt und der Masjid al Haram

Das Thema der Pilgerfahrt mit dem dazugehörenden Pilgerort lässt mir keine Ruhe. Es ist noch nicht alles klar, vor allem ein Punkt ist es, der mir keine Ruhe lässt: Ist es möglich und logisch, dass der Koran, der sonst überall auf den vorhandenen Riten und Praktiken aufbaut, die Fehler korrigiert, als Filter der Wahrheit funktioniert, bei der Pilgerfahrt zu einem komplett anderen Bild der alten Schriften führen kann? Ich akzeptiere das Argument mit der Neuinstitialisierung der Pilgerriten in Mekka. Es tönt schlüssig und gut. Es passt dann auch auf fast alles, nur der Punkt der universalität des Korans und sein Anspruch für die gesamte Menschheit für alle Zeiten gültig zu sein. Wie kann es sein, dass Pilgerriten ersetzt werden und andere Völker so bewusst ausgeschlossen werden, wenn doch Gott klar erwähnt, dass die Pilgerfahrt für alle Menschen obligatorisch seien und der Ursprung unseres Glaubens bei Abraham- Friede sei auf ihm- zu suchen seien.
Mekka ist verboten für Nichtmuslime. Keiner, der sich nicht als Muslim ausweisen kann, darf dort eintreten. Ist das vereinbar mit der Offenheit des Islams, des Anspruchs einer weltweiten friedlichen Bewegung? Wie kann es sein, dass wir plötzlich die alten heiligen Stätten, die immer dieselben waren, plötzlich ausser acht lassen sollen und ersetzen durch ein altes Heiligtum der vorislamischen Periode, wo Götzen verehrt wurden..? Denn es scheint, dass nicht in Mekka das Bait-il-Ateeq, das Haus Gottes zu suchen ist, sondern im heiligen Land, das von der Erschaffung Adams her in dieselbe Region einzuordnen ist.
Die moderne Genforschung geht sogar auch davon aus, dass der Urmensch, von dem alle Menschen abstammen (dies ist in der Genetik ein Fakt, kein religiöse Behauptung) ein Afrikaner gewesen sei, besser gesagt ein „Nilmensch“.

Ich lasse einfach alles einmal stehen und möchte nur noch meine letzten Überlegungen zum Thema auflisten und mitteilen, vielleicht kann mir jemand die Antworten liefern, die mir noch fehlen.

Koranverse zur Wallfahrt

2:196
Und erfüllt die Wallfahrt und die Besuchsfahrt für Gott und wenn ihr gehindert seid, so gilt das, was leicht ist , vom Opfer, und rasiert nicht eure Köpfe, bis das Opfer seinen Platz erreicht hat, und wer von euch krank ist oder er hat eine Verletzung am Kopf, so gilt eine Auslösung mit Fasten oder spende oder Opfern, und wenn ihr in Sicherheit seid. Wer also den Besuch mit der Wallfahrt genossen hat, so gilt was leicht ist von den Opfertieren und wer nichts findet, so gilt fasten, drei Tage auf der Wallfahrt und sieben, wenn ihr zurückgekehrt seid, dies sind zehn vollständig. Dies für den, dessen Angehörige nicht Anwohner bei der heiligen Moschee sind, und fürchtet Gott, und wisst, dass Gott hart im Bestrafen ist.


  • Rasiert euch nicht die Köpfe, nirgends in irgendeiner Schrift wird die Pilgerfahrt damit verbunden, sich die Köpfe zu rasieren
  • ras, Kopf , Kapital, Obligatorium, (vergl. Hand nicht ausschliesslich unsere stoffliche Hand, kann im übertragenen Sinn verstanden werden)
  • rasieren, abscheren, abschliessen, angenommen
  • Verletzung am Kopf, verletzt am Kapital- wenig Geld, um die Pilgerfahrt durchführen zu können
  • Opfern- unlogisch, wie soll man als Ersatz von nicht geleistetem Opfer ein Opfer darbringen? Das Wort nusuk heisst auch ganz einfach Askese,
  • Verbindung mit Masjid al Haram, Unvoreingenommen würde ich sagen, dass dieser Koranvers impliziert, der Ort der Pilgerfahrt und Masjid al Haram sind identisch. Das widerspricht meiner frueherer Auffassung, dass die beiden zwei verschiedene Orte bezeichnen

So würde eine andere Übersetzung lauten:

Vollzieht die Pilgerfahrt und die Besuchsfahrt für Gott. Wenn ihr jedoch gehindert werdet, dann an Opfer was euch leichtfällt. Wenn ihr nicht pilgern könnt, dann betrachtet das Kapital nicht als geleistet, bis die Opfergaben (das können Naturalien sowohl Geld sein) ihr Ziel erreicht haben. Wer von euch krank ist oder kein Kapital hat, der soll Ersatz leisten mit Fasten, Almosen oder freiwillige Askese.

Wenn ihr aber in Sicherheit seid (genügend Geld und Zeit habt oder wenn euer Glaube gestärkt ist, oder in den vier heiligen Monaten,) dann soll derjenige, der die Besuchsfahrt bis zur Nächsten Pilgerfahrt durchführen möchte, an Opfergaben spenden, was ihm leichtfällt. Wer jedoch nichts finden kann, der soll drei Tage während der Pilgerfahrt fasten und sieben wenn ihr zurückgekehrt seid, das sind im ganzen zehn. Dies für die, dessen Angehörige nicht in der geschützten Gebetstätte (Masjid al Haram) wohnhaft sind. Und fürchtet Allah und wisst dass Gott streng im Bestrafen ist.

  • Hier Masjid al Haram im Bezug auf Pilgerfahrt
  • Pilgerfahrt nach Bait al Ateeq
Die Pilgerfahrt hat bekannte Monate. Wer in ihr die Pilgerfahrt beschlossen hat, der darf keinen Beischlaf ausüben, keinen Frevel begehen und nicht Streit führen während der Pilgerfahrt. Und was ihr an Gutem tut, Gott weiss es. Und versorgt euch mit Reisevorrat, doch der beste Vorrat ist die Gottesfurcht. Und fürchtet mich, o die ihr Verstand besitzt.

Es ist keine Sünde für euch, dass ihr nach Huld von eurem Herrn trachtet. Doch wenn ihr von „Arafat“ (heisst wörtlich der Ort des Zusammenkommens, sich Kennenlernens, siehe unten) hergeströmt seid, dann gedenkt Gottes bei der geschützten Kultstätte (maschäir al Haram). Und gedenkt seiner, wie er euch rechtgeleitet hat, obwohl ihr vorher wahrlich zu den Irregehenden gehörtet.
Hierauf strömt weiter, wie die Menschen weiterströmen und bittet Gott um Vergebung. Gott ist Allvergebend, und Barmherzig.
Wenn ihr dann eure Riten vollzogen habt, dann gedenkt Gottes, wie ihr euer Väter gedenkt, oder mit noch innigerem Gedenken. Unter den Menschen gibt es manch einen, der sagt. Unser Herr gib uns im Diesseits , doch er hat am Jenseits keinen Anteil.

  • Maschäir al Haram, die Verbindung mit Kultstätte (Maschäir, ) mit Haram
  • Maschäir Allahs: Safa und Marwa: klar assoziiert mit der Pilgerfahrt
  • Pilgerfahrt in bestimmten Monaten Plural
  • Unten sehen sie die Bedeutung von ain-re-fe, könnte dann „arafa“ (Berg steht ja auch nicht im Original) der Ort des Kennenlernens, Zusammenkommens, sich treffens, autauschens gemeint sein?
Die Wallfahrt hat bekannte Monate, wer also in ihnen die Wallfahrt als Pflicht nimmt, so gilt: kein Beischlaf und keine Frevelei und keine Streiterei auf der Wallfahrt und was ihr an Gutem tut, Gott weiss und rüstet euch aus und die Beste Ausrüstung ist die Gottesfurcht und fürchtet mich, ihr mit der Einsicht.
Es ist kein Vergehen auf euch,dass ihr Gunst von eurem Herrn erstrebt, und wenn ihr weiterströmt von Arafat, so erinnert euch an Gott bei der heiligen Stätte, und erinnert euch an ihn, wie er euch rechtegleitet hat, und dass ihr davor bestimmt welche von den Fehlgehenden wart.
Dann strömt weiter, von wo die Menschen weiterströmen, und bittet Gott um Verzeihung, Gott ist ja verzeihend, barmherzig.
Und wenn ihr eure Bräuche abgeschlossen habt, so erinnert euch an Gott wie mit eurem Erinnern an eure Väter, oder stärkerem Erinnern und unter den Menschen ist mancher, der sagt: unser Herr, gib uns in dieser Welt. Und für ihn gibt es im Jenseits keinen Anteil.

3:95/96
Sag, Gott hat die Wahrheit gesprochen, also folgt der Glaubensgemeinschaft Abrahams, des Rechtgläubigen, und er war keiner von den Mittgöttergebenden.
Ja das erste Haus, für die Menschen errichtet, war jenes in Bakka als Rechtleitung für die Welten.
In ihm sind klar beweisende Zeichen, die Stätte Abrahams und wer es betreten hat, ist gestärkt , und um Gottes Willen obliegt den Menschen Wallfahren zum Hause, wer einen Weg dazu finden kann, und wer den Glauben verweigert, hat, so ist Gott reich ohne die Welten
Sag: Ihr Leuteder Schrift, warum verweigert ihr den Glauben an die Zeichen Gottes, und Gott ist Zeuge von dem, was ihr tut?
Ihr die glauben, wenn ihr einem Teil von denen gehorcht, denen die Schrift gegeben wurde, bringen sie euch nach eurem Glauben wieder als Glaubensverweigerer zurück.

  • Hier sagt Gott klar die Stätte Abrahams ist für alle Menschen Pflicht.
  • Die Leute der Schrift verweigern die Pilgerfahrt zu jenem Platz
5:2
Ihr, die glaubt, entweiht nicht die heiligen Riten Gottes und nicht den heiligen Monat und nicht das Opfertier und nicht die Perlhalsbänder und die das Heilige Haus (Bait al Haram) Aufsuchenden, sie streben nach Gunst von ihrem Herrn und Zufriedenheit- und wenn ihr den Weihezustand gelöst habt, so geht auf die Jagd, und ganz bestimmt nicht soll euch der Hass gegen Leute, die euch abgehalten haben von der heiligen Moschee (Masjid al Haram), dazu veranlassen, dass ihr übertretet. Und steht einander bei zur Frömmigkeit und der Gottesfurcht, und steht einander nicht bei zur mutwilligen Sünde und der Übertretung . Und fürchtet Gott. Gott ist ja hart im Bestrafen.

  • Bait al Haram im Zusammenhang mit Masjid al Haram
  • scheint Masjid al Haram innerhalb des Gebietes des Bait?
5:95
Ihr, die glaubt, tötet nicht das Jagdwild, während ihr im Weihzustand seid, und wer es von euch absichtlich tötet, so ist der Ersatz gleichwertiges an Vieh, was er getötet hat, entscheiden tun darüber zwei mit Gerechtigkeit von euch, als Opfertier die Kaaba erreichend, oder als Sühne zwei Armen Speise zu geben oder dementsprechendes Fasten, damit er die Schlimme Folge seiner Angelegenheit schmeckt. Gott hat erlassen, was vorausgegangen ist, und wer rückfällig wird, so nimmt Gott Vergeltung an ihm, und Gott ist mächtig, voller Vergeltung.

  • Pilgerfahrt im Zusammenhang mit der Kaaba
  • Frage: ist die heutige Kaaba wirklich die Kaaba, die Gott erwähnt?
  • Kaaba sollte vorherigen Propheten bekannt gewesen sein, da die Pilgerfahrt zum selben Ort gemacht werden muss. Gott sagt nicht, dass die Riten an einem anderen Platz reinstituiert worden sind, im Gegenteil betont er immer wieder, dass das alte Haus Abrahams der Ort der  Pilgerfahrt sei

5:97
Gott hat die Kaaba, das Heilige Haus, zum Fortbestehen für die Menschen gemacht, und den heiligen Monat und das Opfertier und die Perlhalsbänder. Dies, damit ihr wisst, dass Gott weiss, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und dass Gott von allem weiss.

  • Fortbestehen: als Lebensunterhalt für die Kinder und Generationen
  • den heiligen Monat, nicht die heiligen Monate
  • Kaab: heisst eigentlich Schwellung, das schwellen der Brüste bei jungen Mädchen, herausragend, Kabain: sind die Knöchel
  • Würfel ist der Kubus ,
  • Gott hat das herausragende heilige Haus zum Lebensunterhalt der Menschen gemacht...
  • Kaaba nirgends im Zusammenhang mit der Stadt Mekka sondern immer mit der Pilgerfahrt

9:3
Und eine Ausrufung von Gott und seinem Gesandten für die Menschen am Tag der grossen Wallfahrt: Dass Gott und sein Gesandter losgesagt sind, von den Mitgöttergebenden, und wenn ihr reuig umkehrt, so ist es besser für euch, und wenn ihr euch abkehrt, so wisst, dass ihr euch Gott nicht entzieht und künde denjenigen, die den Glauben verweigern, schmerzende Strafe an.

9:7
Wie kann es für die Mitgöttergebenden eine Abmachung mit Gott und mit seinem Gesandten geben, ausser denjenigen, mit denen ihr eine Abmachung bei der Heiligen Moschee getroffen habt`und solange sie zu euch stehen, so steht zu ihnen, Gott liebt ja die Gottesfürchtigen.

9.17
Es steht den Götzendienern nicht zu Gottes Gebetstätten (Masagid Allah=plural) zu bevölkern, da sie gegen sich selbst Zeugnis ablegen durch ihr Ableugnen.Deren Werke werden hinfällig und im Feuer werden sie ewig bleiben.
9.18
Gewiss, Gottes Gebetsstätten (masagid Alah=plural) bevölkert nur, wer an Gott glaubt und den jüngsten Tag, das Gebet verrichtet, die Abgabe entrichtet und niemanden ausser Gott fürchtet. Diese werden aber vielleicht zu den Rechtgeleiteten gehören.

9:19
Macht ihr das dem Wallfahrer zu trinken Geben und das Besuchen der heiligen Moschee(masjid al Haram=Einzahl) gleich mit einem, der an Gott glaubt und an den letzten Tag und sich ganz einsetzt auf dem Weg Gottes? Sie sind nicht gleich bei Gott, und Gott leitet nicht das Volk der Unrechthandelnden recht.

  • Gott spricht von Gebetsstätten, um nachher exziplit auf die verbotene Gebetsstätte zu kommen
  • Hier masjid al Haram im Zusammenhang mit der Pilgerfahrt
  • Die Masjid al Haram ist im Gebiet des Tur Sina- des alten Hauses?
  • Gott erklärt uns ,dass wir den Ort der Pilgerfahrt mit den vorherigen Glaubensgemeinschaften teilen, jedoch die Riten selbst sind andere auch die Zeiten. Wir folgen nicht ihren Riten. Wir fasten im Ramadan, wegen der Offenbarung des Korans, wir haben vier heilige Monate, vom „Al Higga“ bis „Rabia al Awwal“, in denen wir die Pilgerfahrt verrichten sollen. Wir spenden den Chums, nicht den Zehnten und schlachten freiwillig und nur für Gott, d.h. Das Opfer wird nicht verbrannt oder weggeworfen oder in die Wüste geschickt (Sündebock), sondern das Fleisch wird verteilt an die Armen und Vernachlässigten.
  • das Brandopfer und Blutopfer waren bekannte Praktiken, deshalb sagt Gott, dass weder das Fleisch, das sie verbrennen, noch das Blut, welches sie ausfliessen lassen, Gott nicht erreichen, sondern nur die Gottesfurcht



5.2
Ihr Gläubigen, entweiht nicht die Kultzeichen Gottes (schäir Allahs) noch den Schutzmonat, noch die Opfer, noch die Halsgehänge , noch die, die das geschützte Haus aufsuchen (Bait al haram), indem sie nach der Huld von ihrem Herrn trachten und nach seinem Wohlgefallen- Wenn ihr den Ihram verlassen habt, dürft ihr jagen.Und den Hass, den ihr gegen bestimmte Leute hegt, weil sie euch von der geschützten Gebetsstätte (masjid al Haram) abgehalten haben,soll euch ja nicht dazu bringen, zu übertreten.Helft einander zu Güte und Gottesfurcht aber helft euch nicht zu Sünde und feindseligem Vorgehen und fürchtet Gott, er ist schnell im Bestrafen.

  • Kultzeichen Gottes, zu denen auch Safa und Marwa gehören, klarer Bezug zur Pilgerfahrt, zum Bait
  • Das Bait wird hier mit Haram bezeichnet
  • im selben Vers findet sich Masjid al Haram:entweder ist diese innerhalb des Bait oder an einem völlig anderen Ort
  • auffallend warum hier der Schutzmonat, nicht die Schutzmonate?

5.95
Ihr Gläubigen, tötet nicht das Jagdwild, während ihr im Ihram seid. Wer von euch es vorsätzlich tötet, eine Ersatzleistung ,ein Gleiches wie das, was er getötet hat an Stück Vieh -darüber sollen zwei gerechte Personen von euch richten – als Opfer, welches die Kaaba erreichen soll.Oder er leistet eine Sühne , die Speisung von Armen oder die Ersatzleistung an Fasten, damit er die schlimmen Folgen seines Verhaltens koste.Gott verzeiht, was vorher geschehen ist.Wer aber rückfällig wird,dem wird Gott der Vergeltung aussetzen.Gott ist allmächtig und voller Vergeltungsgewalt.

  • Wie im vorherigen Vers:die Gläubigen sind angesprochen
  • Kaaba und Pilgerfahrt


8.34
Und was haben sie nun, dass Gott sie nichts strafen sollte, wo sie euch doch von der geschützten Gebetsstätteas(Masjd al Haram) abhalten?Und sie waren nicht ihre Beschützer, ihre Beschützer sind ja nur die Gottesfürchtigen.
Aber die meisten von ihnen wissen nicht.

8.35
Und ihr Gebet beim Haus (Bait) ist nur Pfeifen und klatschen.Kostet nun die Strafe dafür, dass ihr stets ungläubig wart.
  • Masjid al haram im Zusammenhang mit Bait

Meint der folgende Vers wirklich, dass Mekka und der Pilgerort derselbe sind?

48.24/25
Und er ist es, der im Talgrund von Mekka ihre Hände von euch und eure Hände von ihnen zurückgehalten hat, nachdem er euch den Sieg über sie verliehen hatte. Und Gott sieht wohl, was ihr tut.
Sie sind es, die ungläubig gewesen sind, und euch von der geschützten Gebetsstätte (masjid al Haram) abgehalten haben und die Opfertiere, dass sie nicht ihren Schlachtort erreichen.Und wenn es dort nicht gläubige Männer und gläubige Frauen gegeben hätte, die ihr nicht kanntet, und damit ihr sie nicht niedertretet, und damit euch nicht dadurch Schande ohne Wissen trifft....

  • Die Ungläubigen halten die Gläubigen von der Pilgerfahrt ab
  • Normalerweise wird angenommen, dass der Zielort der Gläubigen Mekka gewesen sei (entnehmen wir den Zweitquellen des Islams) es kann aber genausogut umgekehrt gewesen sein: dass der Ausgangspunkt Mekka war und der Zielort ausserhalb Mekkas.
  • Es steht nirgends, dass Masjid al Haram in Mekka sei, es wird legendlich erwähnt, dass ein Kampf oder eine Diskussion in Mekka stattfand, um die Leute an der Pilgerfahrt zu hindern.

Schlussfolgerungen und offene Fragen

  • möglich, dass die Masjid al Haram sich in Gebiet des Bait al ateeq befindet?
  • Das Bait als heiliges Land und die Masjid al Zentrum?
  • Masjid al Haram wirklich in Mekka? Wo ist der Anhaltspunkt vom Koran
  • Reinstitution der Pilgerriten in Mekka – woher stammt diese Information? Weil das Bait und Haram auch mit Pilgerfahrt verbunden wird und die Verbindung von Masjid al Haram mit dem Bait offensichtlich ist?
  • Weshalb baute Salomon den Tempel in Jerusalem und es galt als Heiligtum aller vorheriger Propheten?
  • Der Tempel in Jerusalem, war er wirklich Salomons Tempel?
  • Oder vielleicht doch nicht, und das Jüdische Volk verlegten ihr Heiligtum zu Unrecht nach Jerusalem?
  • Die Gegengesetzte Richtung zu Jerusalem ist nicht Mekka (wenn wir sehen, dass die Moscheen, welche zwei Qiblas aufweisen, in gegengesetzter Richtung liegen? Oder waren sie eben nicht in gegengesetzter Richtung?
    Die Moschee der beiden Gebetsrichtungen“ [masdschid al-qiblatain] ist eine Moschee, die zwei einander entgegen gesetzte Gebetsrichtungen [qibla]aufwies. An dem Ort, an dem heute die Moschee steht, fand derGebetsrichtungswechsel statt.“
    Diese Beschreibung fand ich so im Internet. Auf einer anderer Seite jedoch wurde dieselbe Tatsache erwähnt, jedoch dieses Mal hiess es „dass die eine Richtung nach Jerusalem, die zweite nach Mekka zeigte... Was ist nun die Wahrheit? Warum wurde auch dieser Beweis zerstört?...
  • Die entgegengetzte Richtung von Jerusalem ist Medina oder auch der Gabal al Lawz. Mekka befindet sich nicht in entgegengesetzter Richtung von Jerusalem.
  • Vier Möglichkeiten der  Interpretation:
    1. Masjid al Haram = Mekka , gleicher Ort oder innerhalb Bait-il-Ateeq
    Masjid al Haram nicht gleich Mekka, gleicher Ort oder innerhalb Bait-il-Ateeq
    2. Masjid al Haram in Mekka – reinstituiertes Bait-il-Ateeq (nicht Original)
    3. Masjdi al Haram nicht in Mekka- anderer Ort als Bait-il-Ateeq
  • ich tendiere zu 1 und 3, nachdem ich nochmals nachgeprüft habe. Warum:
  • Der Umstand, dass der Islam keine neue Religion darstellt, Muhammad, Friede sei auf ihm, kein Neubeginn unter den Gesandten darstellt, weist darauf hin, dass Mekka nicht der Pilgerort ist.
  • Der Koran als Al Furqan, die Unterscheidungsoffenbarung, aufbauend auf den alten Schriften, falls wir etwas nicht verstehen, sollen wir jene der alten Schriften, die Wissen besitzen fragen
  • Der Hinweis von Gott, dass die neue Qibla von den Leuten der Schrift abgelehnt wird, deutet entweder :
    1. Masjid al Haram Jerusalem (Juden beten nicht im Heiligtum Ihre Qibla wurde ersetzt durch die jeweiligen Synagogen, die Christen sehen den Kreuzigungsort jesus-Friede sei auf ihm- oder den Garten Genezareth als heilig an, die Muslime wären neu für den Tempelberg)
    2. Masjid al Haram in Mekka – wenn wir alle Zweitquellen und die abgesegnete Historie akzeptieren und den Ursprung Bait-il-Ateeq nach Mekka verlegt annehmen
    3. Masjid al Haram innerhalb Bait-il-Ateeq, als Zentrum des Tur Sina? Qibla ganz klar verschieden von denjenigen der Schrift, auch der Umstand, dass Gott erwähnt: sie kennen es, sie kennen die Wahrheit sehr wohl. Der Berg Horeb ist erwähnt im alten Testament und auch Paulus situierte den Horeb nach Saudi-Arabien

  • Der Platz Abraham ist jedoch klar assoziierbar mit dem heiligen Land, denn es wird  als heilig beschrieben, Abraham lässt einen Teil seiner „Zuriat“ in einem Tal in der Nähe des Bait , dann ist das heilige Land eben nicht nur Palästina und Jerusalem, sondern schliesst den Teil des alten Midian mitein. Aber dies ist natürlich eine politische Zeitbombe.

Unklarheiten:

  • Aber was ist mit dem Vers, der Nachtreise? Prophet Muhammad reiste von der Masjid al Haram nach der berühmten/bekanntesten Stätte der Anbetung (die Aqsa gab es richtig zu dieser Zeit nicht, dort war eine Kirche, ein Marienkloster besser gesagt. Kann dann diese als Moschee al Aqsa bezeichnet werden? und die Umgebung dieser Aqsa sollte ja gesegnet sein, das deutet jedoch daraufhin, dass die Aqsa selber nicht im geheiligten Land liegt, nur ihre Umgebung gesegnet?Aber wo ist dann die Masjid al Haram?
  • Auch zu diesem Punkt habe ich eine interessante Entdeckung gemacht, nämlich, dass es anscheinend gar nicht so klar ist, sogar aus den Zweitquellen, dass der Ort der Nachtreise wirklich Jerusalem war..Ich fand folgenen Satz bei einer Beschreibung von Jerusalem:
    Gemäß einer Deutung war der Ort, an dem Muhammad in den Himmel fuhr die Al-Aqsa Moschee am Tempelberg (andere Deutungen besagen, dass sich die Moschee direkt zwischen Mekka und Ta'ef, oder zwischen Mekka und einer Moschee befand, die im Himmel steht). Dies war auch das Ziel der berühmten Nachtreise Muhammad's.
  •  Masjid al Haram ist auch assoziiert mit Pilgerfahrt und heiligem Haus Bait und das ist klar nicht in Mekka
  • Mekka lag aber nicht an einem bekannten Handelsweg, dies war ja klar die Weihrauchstrasse. Mekka war unbedeutend und nicht auf einem klaren Weg. Das widerspricht dem Koran, der sagt, dass die Stadt Muhammads auf einem klaren Weg sei.   
  • Tempelberg auf hebräisch ist „bait al haram“ Zufall?
  • Wer sagt, dass das heutige Mekka gleich dem alten ist? Yathrib ist ja auch umbenannt worden. Und im alten Arabien gab es mehrere grosse Oasen, Städte, die mehr der Beschreibung im Koran entsprechen. (Bspw. Die Oase Tayma mit einer riesigen Brunnenanlage? Oder Higra? Die ist ja in der Nähe des angenommenen Horebs , (h-g-r) hegra, hagar, …. Weshalb fand man dort ägyptische Hieroglyphen?
  • Warum sperrt Saudi Arabien das Gebiet ab?
    Makka nur einmal erwähnt im Koran
    Wenn Mekka als Heiligtum zählt für die gesamte Menschheit, also überaus wichtig ist, weshalb erwähnt Gott Mekka nur ein einziges Mal?
    Gottes Wort ist einfach und klar. Dies ist ein klarer Widerspruch zu der vagen Angabe Makkas im Vergleich der Erwähnung der Masjid al Haram oder des Bait al Ateeq.
    Könnte es sein (reine Spekulation), dass das Wort ursprünglich "bimakkatha" und nicht "bimakkata" geheissen hat? 
    Auch wenn wir wissen, dass der Koran niedergeschrieben  und gleichzeitig  mündlich weitergegeben wurde, so ist diese Möglichkeit doch nicht so abwegig, da auch heute noch in manchen Dialekten das "the" und das "te" fast genau gleich, wenn nicht gleich ausgesprochen wird. (im ägyptischen Dialekt beispielsweise) .So könnten böse Individuen  sich diesen Umstand zu Nutze gemacht haben, um die Geschichte des Islams zu fälschen und die Leute in die Irre zu führen.
    Wem das sehr weit hergeholt erscheinen mag, solle sich bitte die krassen Verzerrungen der Alttestamentlichen Lehren, sowie diejenigen des neuen Testamentes vor Augen halten., wo ein Mensch klammheimlich zum Gott erhoben wird und dieses Credo bis heute unverrückbar auf seinem Sockel steht....
    ت der Buchstabe" te" sieht genau gleich aus wie das folgende "the" , er hat nur zwei Punkte im Unterschied zum "the" welches drei Punkte hat
    ث der Buchstabe "the"
    makatha heisst Aufenthaltsort, stehen, das Verb dazu bleiben, stehen, sich niederlassen, in einem Platz warten
    Dann würde der ganze Vers eine völlig andere Bedeutung erhalten:
    Und er ist es, der im Talgrund, wo ihr gewartet habt,/euch niedergelassen habt ihre Hand von euch und eure Hand von ihnen zurückgehalten hat, nachdem er euch über sie hatte siegen lassen...(48.24)


Ich möchte nochmals betonen, dass ich nicht behaupte, die Wahrheit erkannt zu haben und die Weisheit getrunken zu haben. Ich bin auf der Suche. Ich versuche einfach, die Punkte, die nicht klar und nicht logisch scheinen, offensichtlich zu machen. Denn der Islam ist weder kompliziert noch unlogisch. Gott ist klar. Unsere Antennen sind es nicht.Gott möge mir mein Wissen erweitern.




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